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Max Stirner – An den Quellen des Existenzialismus

Henri Arvon

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Stirners Egoismus bedeutet nichts anderes als das, was er ausführlich und facettenreich mit dem Begriff "Eigenheit“ beschrieben hat: die Grundbefindlichkeit des Eigners, desjenigen also, der von sich sagen kann: "Ich bin Mir alles und ich tue alles Meinethalben.“ Stirner spricht von Egoismus oder Eigenheit. Vorbild kann die christliche Religion sein. Sie hat sich einst von den heidnischen griechischen Göttern befreit, sie verdammte die heidnische Moral. Und was war der Grund der Christen für diese Abwendung von der heidnischen Religion? Sie täten es, meint Stirner, aus egoistischen Gründen, "um ihres Seelenheils willen“. Erst dann, wenn Freiheit meine Freiheit, das heißt: egoistische Freiheit, Eigenheit, geworden ist, erst dann wird aus einem schönen, aber wirkunslosen Ideal ein für den Einzelnen entidealisiertes, aber wirkungsvolles, ins Leben eingreifendes, das Leben beeinflussendes Verhalten. 

Rezension

[…] Das Werk ist keines von, es ist eines über Sankt Max, wie ihn seine Kontrahenten Marx und Engels nannten. Geschrieben hat es ein Mann, dessen Lebenslauf mit der Geschichte der Bayreuther Juden im 20.Jahrhundert eng zusammenhängt: Karl-Heinz Aptekmann, der als Henry Arvon in Frankreich lebte und sich in mehreren Publikationen mit Stirner und dem Anarchismus auseinandergesetzt hat. […]

Die Dissertation von 1951, die von Stirner-Forschern allenthalben gelobt wird und nun erstmals in deutscher Sprache vorliegt, hat nur einen blinden Fleck: sie analysiert nicht die Zusammenhänge mit Satres Existenzialismus. Und trotzdem: Mit Arvons Buch in der Hand könne man sich, […] einen sehr guten Überblick über Stirners Gedanken und seine Wirkung zumal auf Marx und Engels machen. (Frank Piontek in Nordbayrischer Kurier, 07.03.2012)

 

Es ist nicht nur ein Stirner-Buch und damit etwas durchaus Seltenes auf unserem überquellenden Büchermarkt. Es ist vor allem auch der Versuch, das gegenwärtige Stirner-Bild, so es ein solches in der modernen philosophischen Literatur überhaupt noch gibt, auf den Prüfstand zu nehmen, die diversen Irrtümer und Fehlinterpretationen dieses eigenwilligen Denkers durch seinen Freundes- und Feindeskreis seit seiner Wiederentdeckung durch John Henry Mackay in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts vorzuführen und kenntnisreich zu beseitigen. […] Man lese dieses gehaltvolle Buch über einen umstrittenen Philosophen und seine vielfältige Wirkungsgeschichte nicht nur als eine biographische Studie – was es ja auch ist –, sondern als Lehrstück über die komplizierte und komplexe Geistesgeschichte einer heutzutage durchaus nicht umstrittenen Philosophie. Doch wann gab es das jemals? (Reinhard Mocek in Zeitschrift Marxistische Erneuerung Heft 92, 2012)

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