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Aldous Huxley

Heinz-Joachim Müllenbrock

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“… unzweifelbaren, die Zeiten überdauernden literaturgeschichtlichen Rang hat wohl nur sein Jahrhundertbuch Brave New World, das zugleich das gesellschaftlich-kulturelle Dilemma unserer Zeit auf den Punkt brachte und deshalb für unser Anliegen höchste Aufmerksamkeit erheischt. …"

Aldous Huxley (1894-1963) – als Autor von Roman und Drama, von Kurzgeschichten, Essays, Kritiken, Lyrik und Reiseberichten bekannt – entstammte einer der führenden englischen Gelehrtenfamilien. Sein Großvater Thomas Henry Huxley warb unermüdlich für die Anerkennung von Darwins Evolutionstheorie.

Der Göttinger Anglist Heinz-Joachim Müllenbrock stellt in seinem Essay Huxleys Hauptwerk „Brave New World“, als ein ungemein aktuelles und in seiner Bedeutung vielfach unterschätztes Werk, in den Mittelpunkt.

Huxley besuchte 1926 erstmals die USA. Mit scharfem Blick beobachtete er deren Steuerungs- und Machtstrukturen. Die intellektuelle Debatte in Europa zwischen den beiden Weltkriegen war von der Kritik an den nivellierenden Tendenzen der Massengesellschaften bestimmt. Huxleys weitsichtige Zivilisationskritik im 1932 erschienenen Hauptwerk geht weiter. Er erkennt eine historisch neue Ausgangssituation: Die zunehmende Prägung unserer Lebensbereiche durch eine rasante Entwicklung der Wissenschaft und eine enorme Produktion technischer Artikel, die bis in unsere Freizeit hinein Fremdbestimmung produzieren und unser humanes Glücksstreben erschweren. Und er sieht die globale Bedeutung: „Die Zukunft Amerikas ist die Zukunft der Welt“. Heute entwickeln Wissenschaftler technische Ausrüstungen, mit deren Hilfe nicht nur die Bevölkerung einzelner Länder beeinflusst und kontrolliert werden kann, sondern auch die globale Überwachung ganzer Kontinente möglich ist. Wieder scheinen die USA hier die Nase vorn zu haben.

Der Autor geht in diesem Essay vor allem auf eben jenen Roman Huxleys (1884–1963) ein und zeigt, dass Huxleys Rolle "… als wirklichkeitsnaher Gesellschafts- und Kulturkritiker, der am Puls der Zeit war", selbst in "späteren Veröffentlichungen seit Mitte der dreißiger Jahre keine gleichwertige Fortsetzung gefunden hat".

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